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Das neue Projekt „Der Name“

„Was bin ich jetzt eigentlich? Bin ich deutsch oder türkisch?“ Diese Frage stellt sich Ayşem auf der Bühne des bis zum letzten Platz belegten Kölner Künstler Theaters. An dem unterhaltsamen Theaternachmittag geht es um die zentralen Themen Integration/Migration, vor allem aber auch um das multikulturelle Miteinander.

Bis zu diesem Tag hatten die rund 30 Jugendlichen aus Ehrenfeld mit der Projektleiterin des Veedelsmanagement Ehrenfeld e.V. und den Modulleitern schon fast ein Jahr zusammengearbeitet. Die Kooperationspartner OT St. Bartholomäus („Nonni“), Kölner Künstlertheater und Jugendeinrichtung Fronhofstraße ermöglichten es, den Jugendlichen das notwendige Handwerkszeug mit auf den Weg zu geben: In einer Schreibwerkstatt wurden die einzelnen Szenen erarbeitet und anschließend in der Theatergruppe gemeinsam mit einer Theaterpädagogin umgesetzt. Parallel arbeitete die Musikgruppe an einem Song zum Thema, die Tanzgruppe am „Tanz der Kulturen“ und das Bühnenbild wurde erstellt.

In diesem Rahmen spendete das Veedelsmanagement Ehrenfeld e.V. auch einen großen Wandspiegel an die Jugendeinrichtung OT St. Bartholomäus („Nonni“) um ein effektives Tanztraining zu ermöglichen.

Damit die Jugendlichen aus den verschiedenen Modulen schon im Vorfeld zu einer Gruppe zusammen wuchsen, fanden in regelmäßigen Abständen die so genannten „Highlights“ statt. Gemeinsame Freizeitaktivitäten, wie beispielsweise unser Besuch im Hochseilgarten. Eine Herausforderung für jeden einzelnen, die den Teamgeist in allen Teilnehmern weckte.

Die Premiere im Kölner Künstler Theater war nach den intensiven Proben ein voller Erfolg. Das Publikum zeigte sich begeistert und mit dem Presseecho können wir mehr als zufrieden sein. Auch die bestehenden Anfragen zu weiteren Aufführungen bestätigen uns natürlich in unserer Arbeit.

Der größte Erfolg ist aber die Entwicklung der 30 Jugendlichen über den gesamten Projektzeitraum. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Themen Migration/Integration haben die Jugendlichen gelernt mit kulturellen Unterschieden umzugehen, diese zu respektieren und auch ihren eigenen kulturellen Hintergrund positiv zu nutzen und zu kommunizieren. Zusätzlich wurde das Selbstbewusstsein der Jugendlichen dann durch den großen Erfolg der Premiere und die positiven Reaktionen gestärkt.

Für die engagierte Zusammenarbeit möchten wir uns ganz herzlich bei Ruth zum Kley (Modul: Theater), Crazy Lauermann (Modul: Musik), Giovanni Saturno (Modul: Tanz) und Corinna Schwemer (Modul: Schreiben) bedanken, die maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen haben. Ein großes Dankeschön außerdem auch an die ARD-Fernsehlotterie, die Robert-Bosch-Stiftung, die Stadt Köln und RheinEnergie für die finanzielle Unterstützung unseres Projekts.


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